English (United Kingdom)Italian - ItalyDeutsch (DE-CH-AT)

Eventi

September 2010
So Mo Di Mi Do Fr Sa
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2

Risorse

Login



La costruzione del nuovo
sito è stata finanziata dal
P.O.R. Sicilia 2000-2006 mis.203 I°
Bando—Progetto n°79

PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 07. Januar 2009 um 19:10 Uhr

Das naturwissenschaftliche madonitische Museum in Polizzi Generosa

Woher stammen wir:
Als Ergebnis eines endlich bewussten Gewissen, dass das Leben des Menschen mit dem Schutz seiner Umwelt eng verbunden ist, wurde im November 1989 der Park der Madonien am Ende eines langen bürokratischen Weg durch eine Verordnung des Landassessoren am Gebiet erschaffen, der das angenommen und erweitert hat, was schon in einem bekannten Rahmengesetz über die sizilianischen Parken anwesend war.
Damit wurde es endlich bewahrt, was aus einer wunderschönen Umwelt dableibt. Die Vielfalt der Landschaft - durch Flüsse und wilde Bäche sowie durch Karsterscheinungen nachgebildet - gemeinsam mit der Verschiedenheit der vielen kleinen Bergdörfer, die, jede mit seinen historischen kulturellen Überlieferungen aus dem Ursprung der sizilianischen Kultur zuruckgehend, das Bindegewebe bilden, davon eine der am besten bewahrten Umweltleslandschaften auf der Insel machen, die jedes Jahr und jede Jahreszeit Touristen und Forscher aus aller Welt anzieht.
Und im Innern des Parks besitzt Polizzi noch einmal Generosa (= großartig) eine besonders wichtige Stelle, denn in seinem Gebiet kann man die wichtigsten Bezeugungen finden: Bedenke man der Talmulde der Maria der Engels, wo unter Traganten, Buchen und Wacholdern wahre lebendige Fossilen aus der letzten Vereisung überleben, und 25 Pflanzen von Abies Nebrodensis, die einzige auf der Welt, die noch im ihren eigenen Habitat eingeführt sind.
Daneben ist auch der Teich von Piano Cervi zu sehen, durch das übrige eines großartigen Buchenwaldes umgegeben, das das naturelle Amphitheater des Biotops ist: Ein wahres Paradies für die Botaniker, denn reich an Endemien, wie z.b. einigen wunderschönen Orchideen,
Außerdem ist das Massiv der Karbonara sich anzusehen, das 1979 m. auf das Meeresniveau wenige Einflüsse des Menschen erlitten wurde und deswegen besonders wichtig für die Fauna ist.
Strände, felsige Küsten, weite Wälder, Mooren, Weiher: Jedes Habitat wurde vom Mensch verunstaltet und nicht nur von unserer Generation. Am Ende des letzten Jahrhundert bestand keine Hirschen, Dame und Lehn mehr. Das Wildschwein war inzwischen auch gelöscht, während der Wolf keine naturelle Beute unter den wilden Grasfresser hatten und musste sich den häuslichen reichten - was ihn dazu trag, mit Jäger und Hirten rechnen müssen. Es überlebte dann die erste Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts nicht. Gleichzeitig war unter den Vögeln der schwarzer Frankolin auch gelöscht, so groß wie ein Rebhuhn. Durch die Urbarmachung und die folgende Trockenlegungen von vielen Weiher und Wasserspiegeln verschwanden nach und nach volle Schare von Moorvögeln: Das Sultanhuhn und einige Stelzvögel. Aus unseren Bergen verschwand der Bartgeier, ein großer Geier bis 1850 nur auf den Madonien anwesend, aus unseren Flüssen der Otter, aus unseren Wälder der Schwarz- und der Grünspecht, aus unseren Grasländer die Wiesenhenne, aus unseren Ebenen die dreifingerige Wachtel. Die letzte und emblematische Erlöschung war diejenige des Gänsegeier, eines großen Geier, der durch die vergifteten Bissen ausgerottet wurde, die zur Fuchsausrottung verteilt wurden.
Das ist ein trauriges Bild, das Sizilien eines der Länder mit dem höchsten Risiko von Faunaerlöschung macht, die vorwiegend durch die historischen Kolonisation und die folgende Anthropisierung der Umwelt und nur in wenigen Fällen durch die Tätigkeit von Hirten und Wilderer verursacht ist. Deswegen wurde der Park gegründet und deswegen wurde in Polizzi Generosa nach einem Jahr das Naturwissenschaftliche Madonitische Museum gestiftet.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 30. März 2009 um 13:53 Uhr